Category Archives: Social Web

Google Street View Snowmobile

Google Street View SnowmobileZu Beginn gab es die Google Street View Autos, auf welchen eine 360 Grad Kamera installiert war, welche detaillierte Straßenbilder machte. Dann kam das Google Street View Dreirad – ein Fahrrad, mit welchem man die Orte erreichen wollte, welche mit dem Auto nicht passierbar waren. Da sich das Fahrrad nicht für die Skipiste eignet, hat man die 360 Grad Kamera auf einem Schneemobil untergebracht.

Daniel Ratner, Senior Mechanical Engineer bei Google hat neben dem Dreirad auch das Schneemobil entwickelt. Das Schneemobil wurde vor allem für die Olympischen Winterspiele in Vancouver geschaffen, welche am 12.02.2010 beginnen. So kann man sich auf einige schöne Bilder während der Veranstaltung freuen.

Das Google Street View Snowmobile in Aktion

Coca-Cola launcht Media Newsroom

Der heute eröffnete Media Newsroom der Coca-Cola GmbH stellt Informationen rund um die Marken und Kampagnen des Unternehmens in vernetzter und übersichtlicher Form zur Verfügung. Der multimediale Service ist intuitiv bedienbar und den technischen Gegebenheiten und Bedürfnissen im Internet angepasst.

Christian Cordes Coca Cola Deutschland„Mit dem Media Newsroom setzen wir auf Transparenz und Service, indem wir das steigende Bedürfnis von Journalisten, Bloggern und Markenfans nach Pull-Angeboten im Internet mit einer tagesaktuellen Plattform bedienen“, sagt Christian Cordes, Director Corporate Identity, Public Affairs & Communications von Coca-Cola Deutschland. Durch die Vernetzung mit Social Media-Plattformen wie z. B. twitter und facebook im Rahmen von Kampagnen wie Mission Olympic und Expedition 206 eröffnet Coca-Cola zudem den Dialog mit Gatekeepern, Multiplikatoren und Markenfans im Web 2.0.

Der Media Newsroom löst den bisherigen Pressebereich der Coca-Cola GmbH ab. Er gibt einen vollständigen Überblick über alle Websites, Blogs, Social Media Profile und sonstige Informationen des Hauses auf Marken- und Unternehmensebene. Von einer zentralen Einstiegsseite mit eigenständigem Newsroom aus gelangt man zu den aktuellen Aktionen, Kampagnen und Markenaktivitäten.

Neben Pressemitteilungen, lizenzfreien Bildern, Videos und Podcasts stehen auch Themendienste, Studien, Abstracts und andere Materialien mittels RSS Feed, Download und teilweise durch Hosting auf gängigen Foto- und Videoplattformen zur Verfügung. Neben einer Vernetzung von Inhalten über Schlagworte, sogenannten Tags, ermöglichen Links zu externen Quellen und ein Medienecho eine Vertiefung des Informationsangebotes.

Die Inhalte aus den Jahren 2006 bis 2008 sind weiterhin im vormaligen Pressebereich abrufbar. Der Media Newsroom enthält solche ab 2009. Er ist unter folgendem Link erreichbar: http://newsroom.coca-cola-gmbh.de

Google Earth – historische Luftaufnahmen

Heute wurden weitere historische Aufnahmen von Google für Google Earth veröffentlicht. Die neuen, veröffentlichten Bilder zeigen Luftaufnahmen Europas während des Zweiten Weltkriegs. So stehen nun Luftbilder von über 35 europäischen Städten aus dem Jahr 1943 zur Verfügung. Darunter auch Aufnahmen von Warschau aus den Jahren 1935 und 1945, welche die schwer zerstörte Stadt zeigen. Google EarthDie Aufnahmen können mit Google Earth 5 angezeigt werden. Hierzu klickt man in der Toolbar auf die Uhr.
Bereits im vergangenen Jahr wurden historische Aufnahmen von Berlin in Google Earth eingebunden.

Diese Aufnahme zeigt Stuttgart während des Zweiten Weltkriegs (links) und heute (rechts).

Stuttgart 2nd world war and today

Im Google Earth und Maps Blog kann weiteres Bildmaterial betrachtet werden. Ansonsten empfehle ich das Herunterladen von Google Earth.

Das Jimdo Drag & Drop Clipboard

Viele User haben sich dieses Feature gewünscht – ab sofort können sie es nutzen: Drag & Drop beim Webseiten-Bau. War´s das? Natürlich nicht. Denn wer glaubt, dass es sich bei der neuen Jimdo-Funktion um ein simples „Hin- und Herschieben“ einzelner Elemente handelt, unterschätzt den Anspruch, den die Jimdo-Macher an ihr eigenes Produkt (www.jimdo.com) stellen. Und der lautet: Noch einfacher, noch übersichtlicher und den Mitbewerbern einen Schritt voraus.

Das Jimdo Drag & Drop Clipboard

Die eigentliche Neuerung besteht in dem eigens entwickelten Drag & Drop Clipboard. Dieses neue Feature ermöglicht es
dem User, beliebig viele Seitenelemente in einer Leiste abzulegen, die Seiten zu wechseln und nach Belieben wieder einzusetzen. So können ganze Fotogalerien, Flash-Elemente, Text-Bausteine und Videos verschoben werden. Das Beste: Alle Elemente, die sich im Drag & Drop Clipboard befinden, werden grafisch angezeigt, sind übersichtlich angeordnet und schnell verfügbar. Damit bietet der ohnehin einfach zu bedienende Webseiten-Baukasten seinen weltweit über eine Million Usern eine neue Funktion, die das Gestalten von Jimdo-Seiten um ein Weiteres vereinfacht.

Wir wissen natürlich, dass wir mit einer Drag & Drop-Funktion das Rad nicht neu erfinden. Darum ging es uns auch nicht. Sondern vielmehr darum, diese Funktion so in Jimdo zu integrieren und sinnvoll zu erweitern, dass es unseren Usern den Seitenbau nochmals erleichtert und es geradezu Spaß macht, seine Seite neu zu gestalten.

so Fridtjof Detzner, einer der drei Jimdo-Gründer.

Mit der Drag & Drop-Funktion präsentiert Jimdo die erste Neuerung in diesem Jahr, die das Hamburger Unternehmen an seinem in acht Sprachen verfügbaren Webseiten-Baukasten vornimmt.

Einen kleinen Vorgeschmack der neuen Drag & Drop Funktion liefert dieses Video.

Deutschland das zweite China

Deutschland das zweite China? Sind wir wirklich schon am Ende der freien Kommunikation im Internet angekommen? Wenn es um den Entwurf eines neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) geht scheint die Überwachungsdiktatur zu kommen.

  • Dürfen wir ab morgen unsere privaten Blogs einstellen, weil wir mit jeder Publikation Gefahr laufen abgemahnt oder hinter Gitter zu kommen?
  • Müssen wir Webseitenbetreiber nun alle Google Adsense einstellen, weil wir keinen Einfluß auf die Werbebotschaft der Adsense Anzeigen haben?
  • Wird der elektronische Personalausweis der Schlüssel für das Internet?
  • Muß ich nun Jura studieren um mit ruhigem Gewissen einen Blogpost als “Unbedenklich” zu deklarieren oder wird das durch meine Rechtschutzversicherung gedeckt?

Die Staatskassen scheinen voll und die Politiker zu viel Zeit und Geld zu haben, wenn man sich um Themen kümmert, die uns mit großen Schritten nach China führen.

So könnte es mal aussehen.Hier einige Punkte von AK-Zensur.de

Der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) enthält eine ganze Reihe abzulehnender Vorschriften:

  • Es werden sowohl Internet-Zugangs-Anbieter (Access-Provider, ISP) als auch Anbieter von Webspace (Hosting-Provider) mit den eigentlichen Inhalte-Anbietern gleich gesetzt. Sie werden als „Anbieter“ bezeichnet. Sie alle sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.
  • Access-Provider werden verpflichtet, ausländische Webseiten zu blockieren, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Jugendschutzbestimmungen halten. Es muss also eine weitaus umfangreichere Internet-Zensur-Infrastruktur aufgebaut werden, als dies Ursula von der Leyen im Wahlkampf vorgesehen hat.
  • Wenn auf einer Webseite die Nutzer Inhalte erstellen können (also zum Beispiel Kommentare in Blogs), dann muss der Betreiber der Plattform (also zum Beispiel der Blogger) nachweisen (!), dass er zeitnah Inhalte entfernt, „die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen“. Ausnahmen sind keine vorgesehen.
  • Generell werden alle Inhalte in Kategorien eingeteilt: ab 0 Jahre, ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre, ab 18 Jahre.
  • Alle „Anbieter“ müssen sicherstellen, dass Kinder der entsprechenden Altersstufe jeweils ungeeignete Inhalte nicht wahrnehmen. Dafür sind mehrere (alternative) Maßnahmen vorgesehen:
    • Es wird ein von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassenes Altersverifikationsverfahren genutzt.
    • Inhalte werden nur zu bestimmten Uhrzeiten angeboten. (beispielsweise nur zwischen 22 und 6 Uhr, wenn ab 16 Jahre)
    • Alle Inhalte werden mit einer entsprechenden Altersfreigabe gekennzeichnet.
  • Die bestehenden Regelungen bezüglich schwer jugendgefährdenden Inhalten (das betrifft u.a. Hardcore-Pornographie usw.) bleiben natürlich in Kraft.

Ich möchte meinen Kindern selbst zeigen, was RICHTIG und was FALSCH ist.

Wenn ich das so richtig lese, habe ich Hoffnung, dass weder ich, noch meine Kinder, weder  im Rundfunk noch im Fernsehen irgendwelche Wahlwerbespots sehen, schließlich gefährdet das die Entwicklung meines Kindes.

Da kann ich dann beruhigt von 0 bis 24 Uhr “Good Bye Deutschland” anschauen.

Weitere Stellungnahmen von:

In diesen Blogs wurde ebenfalls über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) berichtet:

Hacked: Angriff auf TechCrunch

Am 26. Januar habe ich darüber berichtet, dass TechCrunch aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar war. Wie TechCrunch mitteilte, war der TechCrunch Blog Ziel einer Attacke. Der Blog wurde gehackt und auf eine andere Seite weitergeleitet.

Das nahm wohl TechCrunch auch zum Anlaß um eine Werbeseite vorzuschalten, oder waren das auch die Angreifer? ;-)

TechCrunch Startseite

Screenshot TechCrunch Startseite

Haiti Erdbeben – 360 Grad Video Tour

Das Erdbeben, welches sich auf Haiti zugetragen hat, hat Spuren der Verwüstung hinterlassen. Doch auf eines bin ich dadurch auch aufmerksam geworden, die mobile 360 Grad Kamera. Wenn man jetzt noch darauf Einfluß nehmen könnte, wohin sich dasFahrzeug bzw. der Fußgänger bewegt, wäre das richtig nice.

Mit dem Auto unterwegs 360 Grad Kamera – Haiti

Dieser Beitrag enthält 4 Seiten.

(Witz)Abmahnung an 100 Partnerprogramme.de

Ich möchte hier nicht zu viel verraten sondern lediglich auf den Blogartikel von 100 Partnerprogramme linken. Bei diesem Fall möchte ich mit folgenden Worten schließen “Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!”. Bevor man Abmahnungen verschickt, sollte man vielleicht sicherstellen, dass die Anschuldigungen auch den Tatsachen entsprechen. Normalerweise hätte es der Anwalt bemerken müssen oder ist dieser nicht in der Pflicht, die Anschuldigungen auch zu überprüfen?

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. So berichtete der Spiegel unter dem Titel “Die lustigste Abmahnung des Jahres” und Heise über den “Abmahn Super Gau”.

82% mehr Zeit in Social Networks

Facebook - Gewinner des Jahres 2009Die Verweildauer in Social Networks ist im Dezember 2009 gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent gestiegen.Laut Nielsen hielten sich im Dezember 2009 die Verbraucher im Durchschnitt mehr als 5 1/2 Stunden in Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter auf. Eine Steigerung von 82 % gegenüber dem Vorjahr. Im Dezember 2008 hat durchschnittlich jeder Benutzer gerade einmal 3 Stunden in Social Media Plattformen verbracht.

Globaler Web Traffic von Social Media Seiten

Neben der durchschnittlichen Verweildauer in Social Networks ist auch die Teilnahme an diesen gestiegen. Weltweit zählen Soziale Netze und Blogs zu den populärsten Online Plattformen im Dezember. So hat allein Facebook im Dezember 2009 über 206 Millionen Unique Visitor verzeichnet.

Social Media Gewinner – .. the winner is

Gewinner des Jahres 2009 war eindeutig Facebook, während man in Deutschland Wer-Kennt-Wen als den großen Verlierer hinstellen kann. Das zeigt auch die Abfrage via Google Trends. Wer-kennt-wen wurde sprichwörtlich von Facebook überrannt. Und wenn man nicht bald viel Geld in die Hand und aus diesem Müllhaufen von Produkt eine marktfähige und dem Wettbewerb parole bietende Plattform “zaubert” wird es bald Wer-kannte-wen heißen.

Hier noch einige Zahlen zu Facebook (Stand Januar 2010)

  • Mehr als 350 Millionen aktive Nutzer
  • 50% der aktiven Nutzer gehen täglich auf Facebook.com
  • Mehr als 35 Millionen Nutzer überarbeiten ihre Statusmeldung jeden Tag.
  • Mehr als 55 Millionen Nutzer schreiben täglich Neuigkeiten
  • Mehr als 2,5 Milliarden Fotos werden monatlich auf Facebook hochgeladen
  • Mehr als 3,5 Milliarden an User Generated Content wird jede Woche durch Links, News, Fotos, Alben, ect. veröffentlicht.
  • Mehr als 3,5 Millionen Veranstaltungen werden jeden Monat eingestellt.

Google Trends - Social Media Vergleich 2008/2009 zwischen Facebook.de und Wer-kennt-wen.de

Lediglich in Rheinland Pfalz dominiert derzeit noch Wer-kennt-wen vor Facebook.

Social Media Wachstum

Anhand dieser Grafik wird deutlich, wer hier die Fäden in der Hand hält.

social-media-wachstum-2007-2008-2009

Während 2007 noch eindeutig Myspace Spitzenreiter der Social Media Sites war, sah es 2008 schon anders auch. Wenngleich auch hier noch immer ein geringer Vorsprung bestand, so konnte man bereits damals erahnen, wie das Resultat im Jahre 2009 für Facebook, aber auch für Myspace ausfallen würde. Während Facebook und Twitter ihre Besucherzahlen steigern, sinken diese bei Myspcae, Classmates und LinkedIn.

Wer jetzt nichts riskiert und neue Wege einschlägt, der sollte entweder Leute ins Boot holen, die bereit sind Risiken einzugehen oder aber auf erfahrene Social Medianer bauen, die auch Facebook das Fürchten lehren köntnen.

Wenn ich mir meine Ideen so anschaue, dann frage ich mich, wie es sein konnte, dass Plattformen wie wer-kennt-wen, StudiVZ und Xing so groß geworden sind. Liegt wahrscheinlich daran, dass mir noch der Sponsor zur Realisierung des Vorhabens fehlt – 8stellig.

WinWeb.com: Das Online Office im Internet

WinWeb Online OfficeImmer mehr Services verlagern sich ins World Wide Web. Wozu man früher noch teure Software benötigte, genügt heute ein aktueller Webbrowser. Früher hat man Rechnungen offline geschrieben, heute geschieht dies Online.

Heute wollte ich den Service Win Web (winweb.com) etwas näher vorstellen. Win Web ist ein Online(?) Office, welches dem Anwender eine vielzahl an Funktionalitäten bereitstellt. Ob nun das Verwalten von Kontakten (Kunden, Lieferanten), das Pflegen/Organisieren von Meetings, das Erfassen des Rechnungseingangs, Verbuchen von Rechnungen bei Bezahlung, stellen lediglich einen kleinen, fast unscheinbaren Auszug aus dem Funktionsumfang von WinWeb dar.

WinWeb Online Office - Control-CenterDirekt über das Control-Center kann der Anwender außerdem, eigene Webseiten erstellen, einen Webshop eröffnen, Domains bestellen, sogar bei Viking Büromaterial ordern  und vieles mehr. Dieser Service ist maßgeschneidert für den neuen Geschäftsmann, da dieser unter dem Punkt Business School sehr viele Informationen über die Geschäftswelt erhält.

Ich finde den Ansatz nicht schlecht. Was mich allerdings an dem Service stört – permanente Netzwerk Überschreitung. Die Seiten des Dienstleisters lassen sich häufig erst nach mehrmaligen Ladeversuchen darstellen. Der Business Kasper möchte allerdings nicht darauf warten Rechnungen schreiben zu dürfen, bzw. an die Telefonnummer eines Kunden zu gelangen. Vielleicht liegt die Ursache der Performance auch an der AES 256 Bit Verschlüsselung, denn die unverschlüsselte Startseite läßt sich ohne Komplikationen aufrufen. Wenn jetzt dieser Service noch in deutscher Sprache verfügbar wäre. Persönlich vertraue ich bei solchen Business Lösungen lieber noch der klassischen Software.

Der Service kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Wer sich dann für Win Web entscheidet, muß monatlich 19 Pfund dafür hinblättern. Bleibt nur zu hoffen, dass das kostenpflichtige Angebot auch eine bessere Performance bietet.

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