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Xing steigert Halbjahresumsatz um 35 Prozent

Die XING AG (WKN: XNG888) hat im ersten Halbjahr 2009 einen Gesamtumsatz von 21,54 Mio. € erzielt. Dies entspricht einem Umsatzsprung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (15,91 Mio. €).

In den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres konnte das führende europäische Business-Netzwerk mehr als 900 Tausend neue Mitglieder hinzugewinnen. Anfang August 2009 stieg die Mitgliederzahl bei XING erstmals auf über 8 Millionen.

Neben dem anhaltenden Wachstum der Gesamtmitgliederzahl konnten in den ersten sechs Monaten auch 85 Tausend zahlende Premium-Mitglieder hinzugewonnen werden. Zum 30.06.2009 ist die Gesamtzahl der Premium-Mitglieder auf 635 Tausend gewachsen, was einer Steigerung von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (470 Tausend) entspricht. Das Kerngeschäft mit Premium-Mitgliedschaften konnte dementsprechend mit einer Umsatzsteigerung von 41 Prozent auf 17,86 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 12,64 Mio. €) wesentlich zur deutlichen Gesamtumsatzsteigerung beitragen.

Auch der Halbjahresumsatz mit Stellenanzeigen wurde im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1,84 Mio. €) um 21 Prozent auf 2,23 Mio. € gesteigert. In einem konjunkturell rückläufigen Online-Jobanzeigenmarkt, konnte die XING AG ihren Umsatz nachhaltig ausbauen und in diesem zweiten wesentlichen Geschäftsfeld gegen den Trend weiter Marktanteile gewinnen.

Xing VorstandDas operative Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist mit 5,90 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitrum (5,76 Mio. €) leicht gestiegen. Gleichzeitig hat die XING AG stark in den Ausbau der eigenen Entwicklungsressourcen investiert, um neue Geschäftsmodelle, Produkte sowie Features künftig noch schneller einführen zu können und somit zusätzliche Ertragsfelder so schnell wie möglich zu erschließen.

Das Konzernergebnis mit 2,18 Mio. € zum Halbjahr 2009 spiegelt die getätigten Investitionen in die neuen Geschäftsfelder sowie die erfolgreiche Rekrutierung von Entwicklern zur Steigerung der Innovationskraft wider und liegt somit erwartungsgemäß unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (2,95 Mio. €).

„Wir haben im ersten Halbjahr kräftig in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle investiert und gute Fortschritte bei der konsequenten Umsetzung unserer strategischen Ziele gemacht. In der zweiten Jahreshälfte werden wir uns weiter darauf konzentrieren, XING für unsere Mitglieder attraktiver zu machen und zeitgleich neue Erlösquellen einzuführen. Erste neue Angebote speziell für Recruiter sind bereits im Betatest. Darüber hinaus werden wir auch weiterhin investieren, um das Wachstum der Mitgliederzahlen in unseren europäischen Kernmärkten zu beschleunigen“, erklärt Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG.

United Internet mit erfolgreichem 1. Halbjahr 2009

United Internet mit erfolgreichem 1. Halbjahr 2009 Der Vorstand der United Internet AG gab gestern die Konzern-Geschäftszahlen nach IFRS für das 1. Halbjahr 2009 bekannt.

Alle wesentlichen operativen Finanzkennzahlen im Konzern konnten im Vergleich zur Vorjahresperiode erneut verbessert werden. Der in der United Internet AG konsolidierte Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 % von 814,4 Mio. EUR auf 844,5 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 174,2 Mio. EUR (Vorjahr: 171,8 Mio. EUR) ebenso wie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 148,0 Mio. EUR (Vorjahr: 146,0 Mio. EUR) um jeweils 1,4 % über Vorjahresniveau. Aufgrund negativer Ergebnisbeiträge aus at-equity bilanzierten Beteiligungen und höherer Zinsaufwendungen betrug das Ergebnis pro Aktie (EPS) 0,36 EUR, nach 0,39 EUR im Vorjahr.

Konzern in Mio. EUR Jan.-Juni 2008 Jan.-Juni 2009 Veränderung
Umsatz 814,4 844,5 3,7 %
EBITDA 171,8 174,2 1,4 %
EBIT 146,0 148,0 1,4 %

Die beiden Geschäftbereiche der United Internet AG haben sich im Berichtszeitraum unterschiedlich entwickelt:

Das dominante Segment “Produkte” konnte dank des überwiegend auf elektronischen Abonnements basierenden Geschäftsmodells weiter zulegen – wenngleich sich bei der Portalvermarktung eine Zurückhaltung der Werbekunden bemerkbar machte.

Produkt-Segment in Mio. EUR Jan.-Juni 2008 Jan.-Juni 2009 Veränderung
Umsatz 702,6 745,6 6,1 %
EBITDA 162,3 163,5 0,7 %
EBIT 137,6 138,6 0,7 %

Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge in diesem Segment stieg inklusive ca. 700.000 freenet-DSL-Verträgen zum 30. Juni 2009 auf 9,05 Mio. an. Die Migration der freenet-Kunden soll im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.

Kundenverträge in Mio. 31.12.2008 31.03.2009 30.06.2009
Information Management 1,36 1,41 1,46
Webhosting 3,62 3,86 3,96
– Davon Ausland 1,93 1,98 2,07
Internet Access* 2,97 2,97 3,63
– Davon DSL* 2,82 2,82 3,47
– Davon DSL-Komplettpakete 0,78 1,05 1,58
– Davon Resale-DSL / T-DSL 2,04 1,77 1,89
Gesamt* 7,95 8,24 9,05

*Inklusive freenet-DSL

Während sich das Produkt-Segment krisenfest zeigte, wurden die Finanzkennzahlen im Segment “Online-Marketing” (bestehend aus den Bereichen Display-, Affiliate- und Domain-Marketing) von Wirtschaftskrise und Werbeflaute sowie dem daraus resultierenden Margendruck deutlich beeinflusst und gingen im Vergleich zu den von diesen Faktoren noch weitgehend unbelasteten Vorjahreszahlen stark zurück.

Online-Marketing in Mio. EUR Jan.-Juni 2008 Jan.-Juni 2009 Veränderung
Umsatz 111,4 98,6 -11,5 %
EBITDA 10,0 5,3 -47,0 %
EBIT 8,9 4,2 -52,8 %

Mit dem im 3. Quartal 2009 durchgeführten Verkauf des Display-Marketing-Geschäfts ist dieser Bereich zukünftig nach IFRS 5 rückwirkend zu dekonsolidieren.

Der Vorstand der United Internet AG hebt die Prognosen für das Jahr 2009 an und erwartet jetzt beim Umsatz eine Steigerung um rund 5 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 1,57 Mrd. EUR. Bei EBITDA und EBIT wird ebenfalls ein Plus von ca. 5 % gegenüber den Vorjahreswerten erwartet. Die Zahl der Kundenverträge soll bis Ende 2009 um ca. 1,25 Mio. auf ca. 9,20 Mio. Verträge steigen, darunter ca. 3,42 Mio. DSL-Verträge (+ 600.000).

Redesign: YouTube baut um

YouTube RedesignDie beliebteste Video Plattform für Online-Videos You Tube hat sich einem Redesign unterzogen, wie im YouTube Blog berichtet wurde. Wie im nachfolgenden Screenshot zu erkennen ist, hat man eine klare Trennung. Während die linke Seite der Navigation zum Erforschen von Videos gilt (Suche, Videos und Kanäle) hat man die rechte Seite der Organisation von Videos gewidmet.  Einige Funktionen hat man auch komplett von der Startseite entfernt, wie beispielsweise die Quicklist (http://www.youtube.com/my_quicklist), während andere Funktionen sich lediglich an einem anderen Platz der Seite wiederfinden, wie beispielsweise die Spracheinstellung, welche nun rechts unten im Footer der Seite platziert wurde.

YouTube Redesign

Alles in allem soll es dem Nutzer helfen sich besser zurechtzufinden und das ist meiner Ansicht nach YouTube gelungen.

ShortURL Dienst tr.im wieder online

Tr.im wieder ONLINEDer ShortURL-Dienst tr.im hat sein Angebot wieder online gestellt.  Nambu Networks, bereibt nun den Dienst, laut einem Blog-Eintrag auf unbestimmte Zeit weiter. Des weiteren habe man mit einer solch positiven Reaktion nicht gerechnet, so die Betreiber des Dienstes.  Der Anbieter bit.ly wurde von Twitter im April diesen Jahres als Default-ShortURL-Dienst in die Twitter Plattform integriert, was bei tr.im natürlich einen erheblichen Traffic-Einbruch bedeutete. Nambu Networks hält nach wie vor am Verkauf von tr.im fest. Stellt sich nur die Frage ob man für diesen Service tatsächlich 80.000 bis 100.000 USD bekommt.

Facebook kauft FriendFeed

Facebook kauft FriendFeedDie Social Media Plattform Facebook hat den Microblogging Dienst FriendFeed gestern überraschend gekauft. Mit dem Kaufpreis von 50 Mio. USD integriert Facebook einen Microblogging-Dienst, welcher Twitter den Kampf ansagt.

Erste Äußerungen, zum gestrigen Kauf von FriendFeed wurden bereits am 08. August 2009 mehr als nur angedeutet.

Den offiziellen Startschuß der FriendFeed-Übernahme machte mal wieder TechCrunch – wie sollte es auch anders sein. Und wenn einer anfängt, halten sich natürlich andere namhafte Blogs der Szene, wie Mashable und Silicon Alley Insider nicht auf sich warten. Auch in Deutschland wurde über dieses Ereignis bereits ausführlich berichtet, wie die Blogs von CommunityManager, YuccaTree und Alles2Null beweisen.

Bleibt aus meiner Sicht nur die eine, alles entscheidende Frage

Wer kauft Twitter?

Piratenpartei nun mit eigener Gruppe auf Xing

Piratenpartei jetzt auf Xing

Xing hat gerade über Twitter sowie im Xing-Blog mitgeteilt, dass die Gruppe der Piratenpartei, wie bereits angegkündigt, auf dem Xing Portal zur Bundestagswahl 2009 live gegangen ist.

Nun ist es im Wahlbarometer auch möglich die eigene Stimme der Piratenpartei zu geben. Aufgrund der veränderten Abstimmungsmöglichkeiten hat Xing den Wahlbarometer neu gestartet. Wo zuvor die meisten Stimmen auf Sonstiges zu verzeichnen waren, wird die Wertung jetzt wohl etwas verschieben.

Piratenpartei auf Xing

Updated! Twitter mal wieder OFFLINE

Nachdem seit einigen Minuten mein TweetDeck nur noch die Suchergebnisse angezeigt, nicht jedoch die Tweets derer denen ich folge, habe ich dann doch mal entschieden auf Twitter.com nach dem Rechten zu schauen – Nothing. Via Google Blogsearch kam zuerst die Mitteilung auf Mashable und im Anschluß nun auch auf TechCrunchTwitter ist mal wieder Down. Schon eigenartig, wie abhängig man von einer solchen Plattform wird. Finde einen Twitter-Ausfall bereits schlimmer als eine Störung auf Facebook.

Eine gute Frage wurde auch von Marc Gregel gestellt.

Was macht man, wenn twitter weg ist?

Noch nichts von Twitter gehört, dann hier das Twitter-Video anschauen.

UPDATE 1:

Neben Twitter.com ist auch Facebook down, wie nachfolgende Screenshots zeigen.

Facebook Offline am 06. August 2009 mit Twitter

Twitter Offline am 06. August 2009, selbiges wie bei Facebook

Update 2:

Nun, der Facebook-Login funktionierte gerade eben wieder. Auch bei Twitter wurden kurz einige Datenpakete übertragen, denn mein TweetDeck zeigte mir ein Tweet von @timoreilly, der um 16:16 bei mir eintraf. Tweetdeck meldet jedoch schon wieder “Last Updated: 16:57 All Tweets update failed“.

Update 3:

Ist Twitter vielleicht für längere Zeit offline? Sie Meldung auf Heise.de

Update 4:

Es handelte sich um eine DDoS Attacke aus Russland oder Georgien, wie die New York Times berichtete.

Friends Reunited für 14% des Kaufpreises verkauft

friends reunited wechselt für 175 Mio. Pfund zu BrightsolidITV hat Friends Reunited für 25 Millionen Pfund an Brightsolid verkauft. Ansich ist der Erlös  von  £ 25.000.000 für ein Social Network mit über 20.6 Millionen Mitgliedern nicht unbedingt schlecht. Doch wenn man, wie bei Mashable zu lesen ist, für Friends Reunited im Jahr 2005 eine Summe von 175 Millionen Pfund bezahlt hat, scheint hier das Verhältnis wohl nicht mehr zu stimmen.

Webseiten-Baukasten Jimdo knackt die 1 Million Pages Marke

Der Hamburger Webseiten-Baukasten Jimdo hat die Marke von einer Million mit dem Service angelegten Webseiten passiert. Bildlich vorgestellt könnte man damit – alle Jimdo-Pages inklusive Unterseiten ausgedruckt – nun die 3000 Kilometer lange Strecke Hamburg – Kairo pflastern.

1 Million – und kein Ende in Sicht

Jimdo - 1 Million UserNur ein halbes Jahr nach Bekanntgabe der 500.000sten angelegten Jimdo-Page hat sich die Zahl verdoppelt – die bedeutende Marke von einer Million Webseiten ist geknackt, Wachstum weiterhin exponentiell ansteigend. „Die Nachfrage nach professionellem und einfachem Webseiten-Bau, wie Jimdo ihn bietet, ist noch lange nicht gesättigt“, weiß Matthias Henze aus dem Gründer-Trio. „Die Nutzer haben gemerkt, dass gutes Design und ein einfaches Pflegesystem nicht teuer sein müssen. Dank unseres JimdoPro-Paketes bezahlen sie für einen professionellen Web-Auftritt lediglich 5 Euro im Monat.“ Besonders gern nutzen Jimdo-User die Bildergalerie: aktuell sind über 32,5 Millionen hochgeladene Bilder in mehr als 2 Millionen Bildergalerien online.

Zeit für neue Ziele

Mit so starken Nutzerzahlen im Rücken kann das Augenmerk vollständig auf die Rentabilität des jungen Unternehmens gelegt werden. „Noch dieses Jahr wollen wir schwarze Zahlen schreiben“, so Henze. Jimdo finanziert sich über das Bezahl-Paket JimdoPro (mehr Infos unter http://jimdopro.de/), das anspruchsvollen Nutzern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen eine eigene Domain mit passender E-Mail Adresse, eine werbefreie Webseite, detaillierte Statistiken, ein Newsletter-System und vieles mehr bietet. „Ein weiteres Produkt ist übrigens bereits in Planung“,
verrät Henze.

Hamburg vs. Silicon Valley

Die drei Jimdo-Gründer Matthias Henze, Christian Springub und Fridtjof Detzner können bereits
heute auf eine junge, aber spannende Unternehmens-Geschichte zurückblicken. Im Februar 2007
aus der gemeinsamen Firma NorthClick ausgegründet, entwickelte sich der Webseitenbaukasten
Jimdo rasend schnell, wie die Userzahlen beweisen.

jimdo.com, weebly.com, synthasite.com und yola.com im Vergleich bei Google Trends

Auch die Google Trends sprechen für das Web-Startup aus Hamburg: Hier hat Jimdo die Konkurrenz aus den USA (aber nicht in den USA überholt, darf sich jedoch zu Recht zu den drei stärksten Web2.0 Homepage-Baukästen weltweit zählen. Um das zu erreichen, setzten die Hamburger von Anfang an auf Internationalität: Mittlerweile ist der beliebte Service in acht verschiedenen Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Japanisch) verfügbar, wird weltweit genutzt und von namenhaften Investoren wie den Samwer-Brüdern (jamba, alando.de) und United Internet unterstützt. Als Kooperationspartner haben die Nordlichter unter anderem die 1&1 Internet AG und eine Tochter von Japans zweitgrößtem Telekommunikationsunternehmen, KDDI Web Communications, auf der Haben-Seite. Diese Partner und das heutige Überschreiten der 1 Million-Grenze bringen das junge Unternehmen seinem großen Ziel wieder einen Schritt näher: in naher Zukunft als Standard und Synonym für einfachen Webseitenbau zu stehen.

Weitere Informationen zu Jimdo in einem Kurzvideo.

Promis on Twitter: Jetzt hat es auch Ben Stiller gepackt.

Die Microblogging Plattform Twitter wird immer prominenter, wie das Video von und mit Ben Stiller zeigt.

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