Subscribe to RSS

Cloud Computing – Buzzword 2009?

Das Schlagwort Cloud Computing hat bereits Siedetemperatur erreicht. Die einen sind der Auffassung dass dies ein durchschlagender Trend in der Stufe der Internet Entwicklung ist. Andere wiederum sind der Auffassung, dass es sich lediglich um einen Hype, einer seit langem etablierten Computer Technologie handelt. Nichts desto trotz wird mit Cloud Computing ein weiterer Meilenstein des Internets erreicht. Wie mit allen neuen Trends in der IT-Welt, muß man herausfinden, welche Vorteile, aber auch welche Risiken im Cloud Computing bestehen um den besten Weg dieser Technologie zu ebnen.

Was ist Cloud Computing?

Amazon Web services

Google App Engine

Der Begriff Cloud Computing stammt aus der IT (Informationstechnik) zu deutsch, Rechner in einer Wolke. Wer nun der Ansicht ist, dass es sich bei Cloud Computing um bestimmte Anwendungen oder Software handelt, der irrt.  Cloud Computing als solches wird beispielsweise von Amazon mit dem Amazon Web Service als auch von Google mit der Google App Engine bereitgestellt. Es handelt sich um eine IT Infrastruktur, wo der Kunde nur für die Leistungen bezahlt, welche er bezieht, sprich -  erst wird die Leistung in Anspruch genommen, dann in Rechnung gestellt. Auch Sun Microsystems, welche gerade von Oracle übernommen wurde, will ab dem Sommer 2009 Storage- und Rechenleistung  via Cloud Computing anbieten.

Der Kunde von morgen kauft mit dem Cloud Computing kein klassisches Paket mit einer langen Featurelisten, er erkauft sich einen Service, eine Lösung. Folgendes Szenario: Mit einem gebuchten Hochverfügbarkeits Cloud Computing möchte man eine schnelle und redundante Verfügbarkeit von Daten erreichen. Ist nun der Prozessor oder Arbeitsspeicher durch diverse Prozesse ausgelastet, wird sich im Cloud Computing einfach bei anderen Servern bedient, deren Auslastung einen definierten Wert nicht übersteigt.

Doch obwohl sehr viel über Cloud Computing gesprochen wird, stehen wir erst am Beginn einer neuen Ära.

Cloud Computing mag ein Buzzword sein, über welches in diesem Jahr in Zeitschriften und Blogs häufig berichtet wird. Das Berichten wird allerdings nicht dazu  beitragen Cloud Computing auch weiter nach vorne zu bringen. Jetzt wo Sun Microsystems bzw. Oracle noch im Cloud Computing mitmischt, sehe ich als eindeutige Global Player im Cloud Computing Amazon, Sun Microsystems/ Oracle und natürlich Google.

Andreas von Gunten beschreibt in seinem Blogpost”Ein langer Weg bis zur Mobiltät in der Cloud” wie Inhalte innerhalb der Cloud zwischen Cloud Providern transferiert werden können. Man stelle sich in der heutigen Zeit nur mal das klassische Webhosting mit dieser Funktionalität vor. Wäre in der heutigen Zeit ein Webhoster in der Lage diesen Service vollautomatisiert bereitzustellen, so wäre es seinen Mitstreitern um Meilen voraus.

Aus einer Studie der Avanade Inc. geht hervor, dass die Mehrzahl der Manager und CIOs in Cloud Computing eine nützliche Technologie-Option sehen, mit welcher sich die Wirtschaftlichkeit in Unternehmen ankurbeln läßt. Doch trotz Wirtschaftlichkeit durch den Einsatz Cloud-basierter Systeme, plant die Mehrheit der Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten keine Integration von Cloud Computing.

Die meisten Unternehmen lehnen aktuell den Weg zur Cloud-basierten Lösung ab, weil zu große Sicherheitsbedenken bestehen. Wer hat dann die Kontrolle über meine Daten sowie meine Systeme?

Würde ein Unternehmen etwa vertrauliche Inhalte, die derzeit gut gesichert im Netz verwahrt und auch durch Suchmaschinen nicht erreichbar sind, würde ein solches Unternehmen seine Daten an Google übergeben?

Weitere, lesenswerte Artikel zum Thema Cloud Computing:

2 comments

#1Andreas Von Gunten29.04.09, 08:16

Neben Amazon und Google, gehört auch Salesforce.com mit ihrer Plattform force.com zu den wichtigen Playern in diesem Markt. Auch Microsoft wird wahrscheinlich mit Azure bald eine massgebliche Rolle spielen. Wichtig ist beim Cloud Computing die drei Schichten: Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) zu unterscheiden. Amazon ist hautpsächliche IaaS Anbieter, Google ist derzeit eher PaaS und SaaS Anbieter genau so wie Salesforce. Azure wird auch einer ein PaaS Angebot sein, würde ich derzeit sagen, aber ich kenne mich damit noch zu wenig aus.

Add your comment

Nickname:
E-mail:
Website:
Comment:

Other articlesgo to homepage

Infographic: Der Einfluss von Social Media auf eCommerce

Infographic: Der Einfluss von Social Media auf eCommerce(0)

Gerade über 2 Infografiken gestolpert. Hier wird schnell deutlich, dass eCommerce für Unternehmen ein immer wichtiger werdendes Instrument darstellt, aber auch, dass mit Social Media die Conversion Rate nachweisbar steigt. Infographic von Conversion Optimization Company Invesp. Infographic von monetate.

Social Media Demographic

Social Media Demographic(0)

Diese Social Media Infographic gewährt Einblick darüber, wie viele Leute sich in den jeweiligen Netzwerken tummeln, wie alt diese sind, wie viel Prozent Männchen und wie viele Weibchen , aber auch Schulbildung und das Einkommen wurde hierbei berücksichtigt. Durchaus eine Möglichkeit die richtigen Netzwerke für eine bestimmte Zielgruppe ausfindig zu machen.  

How social is B2B?

How social is B2B?(0)

Diese Infographic veranschaulicht, dass man sich Netzwerken wie Facebook, Twitter, Linkedin, Xing, Pinterest und dem eigenen Blog nicht verschließen sollte. Diese Netzwerke und Plattformen werden meist auch mit Smartphones aktiv genutzt und die Mobile Internet Nutzungszahlen in Deutschland sind im Jahr 2011/2012 rassant gestiegen. Wie bereits in einer anderen Infographic gezeigt, schafft nur 1 von

Infographic: Wie dein Profilbild deine Online Reputation beeinflusst

Infographic: Wie dein Profilbild deine Online Reputation beeinflusst(0)

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Dies gilt natürlich auch in Bezug auf die Online-Reputation. Wer auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken kein Profil-Bild einstellt, für den interessiert man sich nicht. Auch Bilder mit schlechter Qualität oder gar von anderen Personen steigern nicht wirklich das Vertrauen.

Infographic: Warum Startups scheitern

Infographic: Warum Startups scheitern(0)

Der Aufbau eines erfolgreichen Geschäfts nimmt sich jeder Unternehmer zum Ziel – doch nur bei einem von 12 Startups gelingt dies aus, die anderen 11 Startups scheittern. Warum Startups scheitern? Nachfolgende Infographic verdeutlicht das. Gefunden bei Businesszone.co.uk.

read more

Contacts and information

Social networks

Most popular categories

Kaufe dieses WordPress Premium Theme
© 2011 Weblutions All rights reserved.