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GoDaddy steht zum Verkauf
Nach Angaben des Wallstreet-Journal steht der amerikanische Domain Registrar GoDaddy zum Verkauf. Es ist von einem Kaufpreis in Höhe von 1 Billion US-Dollar ($ 1.000.000.000) die Rede. Das 1997 von Bob Parson gegründete Unternehmen verwaltet derzeit über 43 Millionen Domainnamen und gilt als profitabel. 2009 hat das Unternehmen zwischen 750 und 800 Mio. US-Dollar umgesetzt.
Private Kapitalinvestoren sollen bereits erste Gebote zur GoDaddy-Übernahme an die Investmentbank Qatalyst Partners abgegeben haben, welche mit den Verhandlungen von GoDaddy beauftragt wurde. Auch Amazon wird als möglicher Käufer von GoDaddy.com gehandelt. Von Kunden registrierte Domains, welche nicht aktiv in Nutzung sind, könnten mit Amazon Werbeanzeigen ausgeliefert werden. Des weiteren ist das S3 Produkt von Amazon lediglich in Fachkreisen bekannt. Mit dem Kauf von GoDaddy könnte Amazon seine S3 Produktlinie über GoDaddy als Reseller attraktiv vermarkten. Auch ist davon auszugehen, dass die Qualität des GoDaddy Produktportfolios dadurch steigt, denn die GoDaddy Hosting Infrastruktur ist offen wie ein Scheunentor.
In den vergangenen Jahren hat sich die Hosting Branche vor einem solchen Szenario gefürchtet. Jetzt könnte es eintreten.
Zieht man jedoch Amazon als potentiellen Käufer in betracht, sollte man eBay nicht vergessen. Auch eBay könnte sich die nichtgenutzten Domains für die eigenen Werbeanzeigen zunutze machen. Des weiteren würde eBay dadurch möglicherweise wieder Anschluss an Amazon knüpfen können.
Wer würde noch am Kauf von GoDaddy profitieren?
1&1 Internet AG
Durch den Kauf von GoDaddy wäre die 1&1 Internet AG auch Marktführer im Domain- und Hosting Geschäft. Allerdings hat das Unternehmen erst eine große Summe für den Kauf des Freenet DSL Geschäftes bezahlt.
Telekom
Mit dem Kauf von Strato hat die Telekom ihr deutsches Hosting Geschäft gestärkt. Die Telekom derzeit in über 50 Ländern aktiv, darunter fällt auch Nordamerika. Der Kauf von GoDaddy durch die Telekom würde das Unternehmen im gerade zugekauften Hosting Segment international stärken. Dadurch würde die Telekom der 1&1 Internet AG sowohl im nationalen DSL Geschäft als auch internationalen Hosting Geschäft als Wettbewerber gegenüber stehen.
Ich persönlich kann mir Amazon als potentiellen Käufer von GoDaddy sehr gut vorstellen. Ein weiterer,potentieller Käufer könnte die Telekom sein, die dadurch ihr Produktportfolio in den USA erweitert. Auf alle Fälle dürfte es sich um den Deal des Jahres handeln, sofern der Kauf von GoDaddy noch in diesem Jahr über die Bühne geht.
Im Blick: Corporate Blogs in Deutschland Teil 1
Neben Social Media zählen Corporate Blogs zu den mittlerweile bedeutendsten Instrumenten der Unternehmenskommunikation. Lediglich 3 von 100 Unternehmen in der IT-Branche nutzen jedoch Corporate Blogs als Unternehmenskommunikation. Dies war das Resultat einer Erhebung von pr-com, welche Internet-Auftritte von 100 IT- und Telekommunikations-Unternehmen untersucht hat.
Das Ergebnis war ernüchternd. Lediglich 8 deutschsprachige Corporate Blogs waren zu finden, 19 Unternehmen kommunizieren in englischer Sprache sowie 3 Unternehmen, welche sowohl in deutscher, als auch englischer Sprache Unternehmenskommunikation im Corporate Blog betreiben. Was jedoch bei den meisten Unternehmen auffiel – der Besuch eines Blogs gestaltet sich aufgrund nicht vorhandener Verlinkung als extrem schwierig. Das erweckt den Anschein, als wolle man die Besucher, meist Kunden des Unternehmens, nicht auf diese Plattform aufmerksam machen.
Deutsche Corporate Blogs
IT 2.0 stellt in einer Serie Corporate Blogs von Unternehmen unterschiedlichster Branchen vor. Welche Unternehmen in Deutschland einen eigenen Blog haben/nutzen, wie dieser aufgebaut ist und welche Schwächen vorliegen – das und einiges mehr wird mit der Vorstellung dieser Corporate Blogs deutlich.
Der einfachste Weg eines Unternehmensblogs ist über die Subdomain blog.<Name des Unternehmens (Domainname).de>. Die Webseite eines Unternehmens kennen alle, die mit dem Unternehmen bereits in Berührung kamen oder schon des öfteren die Webseite aufgerufen haben. Durch die Subdomain “blog.” signalisiert man auf simple Weise, dass der Besucher nun ein Weblog betritt. Leider wird diese Entscheidung nicht von allen Unternehmen getroffen.
Telekommunikation
Gerade in der Telekommunikationsbranche hätte ich mir deutlich mehr Corporate Blogs vorgestellt. So stand ich sehr oft vor verschlossenen Türen. Weder auf den Webseiten, als auch über Suchmaschinen wurde ich bei einer Vielzahl von Unternehmen, auf der Suche nach deren Corporate Blog fündig. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer in dieser Branche auf eine solche Plattform verzichtet, verliert wertvolle Punkte an Wettbewerber, die bereits diesen Schritt geleistet haben.
Corporate Blog der Telekom
Nachdem die Telekom mit ihrem ersten Versuch einen Corporate Blog zu etablieren gescheitert ist, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ihren Corporate Blog erneut ins Leben gerufen. Insgesamt wurden bis heute weniger als 120 Kommentare in 34 veröffentlichten Artikeln publiziert. Autoren haben bei der Telekom keine Gesichter und keine Namen, zumindest wenn man das Impressum dazu nicht in Anspruch nimmt. Ein Corporate Blog ohne Autorennamen und Gesichter, das sagt PR-Blogger Klaus Eck, ist einer der 6 größten Fehler in Corporate Blogs.

Ein weiteres Merkmal was mir aufgefallen ist – Der Corporate Blog der Telekom wird auf den Seiten derTelekom nicht prominent dargestellt/ verlinkt, zumindest konnte ich keine Verlinkung hierzu finden. Durch sein Erscheinungsbild hebt sich der Blog deutlich von anderen Corporate Blogs ab, was m. E. keinerlei Vorteil bietet. Entgegen anderen Blogs fehlt “der neuen Telekom” die Sidebar sowie Verweise auf diverse Social Media Accounts, wie Twitter und Facebook. “Mir/ Hier fehhlen die Worte.”, so würde ich den Corporate Blog der Telekom beschreiben, denn es fehlt hier maßgeblich an Content. Auch die Anzahl der Beiträge lässt zu Wünschen übrig. Bei der Zifferngröße des BlogPosts (links) rechnet man auch nicht mit mehr als 999 Beiträgen, oder gibt es mit dem 1000sten Beitrag auch einen Relaunch?
Corporate Blog der Telekom: http://www.die-neue-telekom.com/
Corporate Blog von Vodafone
Der Corporate Blog von Vodafone ging am 01. Juli 2009 Online. Vodafone. Seit Juli 2009 wurden bis heute 116 Blogbeiträge verfasst. Ein deutlicher Unterschied gegenüber der Telekom, welche es gerade einmal auf 34 Blogposts bringt. Vodafone setzt bei seinem Corporate Blog auf das Blogsystem WordPress. Sehr gut platziert sind die Social Media Aktivitäten von Vodafone, die man in der Sidebar integriert hat. So wurde auch ein Facebook Fan Widget eingebunden.



Auch glänzt der Corporate Blog von Vodafone durch inhaltlich spannende sowie informative Beiträge. Aber auch Vodafone ist nicht bereit, den Corporate Blog auf der Unternehmensseite zu verlinken. Denn auch hier konnte kein Hyperlink zum Corporate Blog von Vodafone gesichetet werden.
Wie auch bei der Telekom, glänzen bei Vodafone die Autoren durch fehlende Profilbilder. Zumindest wird der Autor eines Artikels auch namentlich genannt.
Durch die TAG-Cloud (grüner Container: Schlagwörter) kann der Leser den Schwerpunkt einzelner Themen schnell erfassen und Beiträge auch gezielt nach deren Schwerpunkt auflisten und aufrufen.
Corporate Blog von Vodafone: http://blog.vodafone.de/
Corporate Blog von 1&1
Der Corporate Blog von 1&1 zählt in dieser Sparte zu den jüngsten Corporate Blogs. Wie sich in den einzelnen BlogPosts bei 1&1 zeigt, hat sich die Schaltung eines Corporate Blogs bereits ausgezahlt. Die Anwender strömen geradezu auf den Unternehmensblog um dort mitunter Kritik zu 1&1 Produkten als Kommentar verfassen können. Auch dieser Corporate Blog wird mit WordPress betrieben, wofür auch das Corporate Design verwendet wurde. Das Unternehmensblog wurde im Dezember gestartet. Seit diesem Zeitpunkt wurden 32 Artikel bis zum jetzigen Zeitpunkt veröffentlicht, zu welchen über 1500 freigeschaltete Kommentare vorliegen. Ein sehr beeindruckendes Ergebnis, was wohl aber auch darauf zurückschließen lässt, dass der Corporate Blog auch auf der Webseite von 1&1 verlinkt ist.

Besonders populär wurde der Corporate Blog von 1&1 durch die TV Kampagne mit Marcell D’Avis, dem neuen Leiter für Kundenzufriedenheit. Zahlreiche Kunden nutzen die Kommentar Funktion um Ihren Unmut über das DSL Produkt des Unternehmens zum Ausdruck zu bringen. Auch 1&1 hat diverse Social Media Profile integriert, wie das Twitter-Profil, sowie die Facebook Fan Seite. Die Autoren werden hier namentlich mit Bild genannt.
Corporate Blog von 1&1: http://blog.1und1.de/
In den kommenden Wochen werde ich weitere Corporate Blogs aus unterschiedlichsten Branchen hier im Stammtisch vorstellen.
Neue Tarife bei 1&1 DSL – fair und transparent
Die 1&1 Internet AG präsentiert ab heute ein völlig neues DSL-Angebot, das nicht nur wie gewohnt günstig, sondern auch einfach und flexibel kombinierbar ist. Drei Grundtarife, die sich vor allem durch die maximal erreichbare Geschwindigkeit unterscheiden, bilden die Basis und lassen sich auf Wunsch mit Optionen für verschiedene Interessen erweitern. So kann sich jetzt jeder sein persönliches Wunsch-Paket zusammenstellen mit genau den Funktionen, die er wirklich haben und auch bezahlen möchte.
Die neuen Basis-Tarife bilden die “1&1 Surf-Flat 6.000″ für 19,99 Euro/Monat in den ersten 24 Monaten (danach 24,99 Euro/Monat), die “1&1 Doppel-Flat 16.000″ für 29,99 Euro/Monat (später 34,99 Euro/Monat) und die “1&1 Doppel-Flat 50.000″ für 39,99 Euro/Monat (später 49,99 Euro/Monat). Bei allen Tarifen ist ein WLAN-Router für null Euro inklusive.
Zur Surf-Flat 6.000 kann zum Preis von 4,99 Euro/Monat die “1&1 Telefon-Flat” zugebucht werden, wodurch sich der Tarif “1&1 Doppel-Flat 6.000″ für insgesamt 24,98 Euro/Monat ergibt.
Zu den Basis-Tarifen lassen sich Vorteilspakete aus den vier Themenbereichen “Internet für unterwegs”, “Handy-Flat”, “WLAN” und “Entertainment” beliebig kombinieren.
Grenzenloses Surfen – Internet für unterwegs
Ganz neu und auf vielfach geäußerten Wunsch hin bietet 1&1 jetzt attraktive Vorteilspakete für die Internet-Nutzung von unterwegs an. So gibt es jetzt für null Euro die neue “1&1 Notebook-Dayflat”, die sich drei Monate lang mit bis zu 7.200 kBit/s kostenfrei nutzen lässt. Danach fallen Kosten nur bei tatsächlicher Nutzung an, wobei jeder Monat einen frei wählbaren kostenfreien Tag enthält. Für jeden weiteren Kalendertag werden günstige 1,99 Euro berechnet.
Alternativ lässt sich auch eine komplette “1&1 Notebook-Flat” für grenzenloses Surfen im Internet buchen. Nach einer dreimonatigen Frei-Phase fallen hierfür günstige 19,99 Euro/Monat an. Bei beiden Tarifen kann auf Wunsch ein kostenfreier UMTS-Surf-Stick mitbestellt werden.
Kostenfreie Gespräche mit der 1&1 Handy-Flat
Die bei über einer Millionen 1&1 DSL-Nutzern beliebte “1&1 Handy-Flat” für kostenfreie Gespräche ins deutsche Festnetz ist auch weiterhin erhältlich. Zu allen 1&1 DSL-Tarifen gibt es jetzt die erste Handy-Flat für 0 Euro dazu, ab der zweiten SIM-Karte fallen 9,99 Euro monatlich pro Vertrag an. Die Verbindungspreise in andere Mobilfunknetze wurden gesenkt, so dass für Gespräche ins 1&1 Mobilfunknetz 0 Cent/Minute, ins Vodafone Mobilfunknetz nur noch 9,9 Cent/Minute und für Telefonate in andere Mobilfunknetze 19,9 Cent/Minute anfallen.
Neu ist, dass zusätzlich jetzt auch eine “1&1 Handy & Internet-Flat” gewählt werden kann, die neben der Telefon-Flat auch eine HSDPA-Flatrate zum Surfen auf dem Handy mit bis zu 7.200 kBit/s enthält. Hierfür fallen für die erste SIM-Karte nur 9,99 Euro im Monat an. Für jede weitere SIM-Karte werden 19,99 Euro/Monat fällig. Selbstverständlich bietet 1&1 auf Wunsch auch passende Smartphones, mit denen sich das Internet von unterwegs nutzen lässt.
Alle Vorteilspakete aus den Themenkomplexen “Internet für unterwegs” und “Handy-Flat” sind kundenfreundlich ohne Vertragslaufzeiten konzipiert und mit vier Wochen zum Monatsende kündbar.
WLAN – Multimedia im Heimnetzwerk
Wer sich für das Vorteilspaket “1&1 HomeServer” entscheidet, erhält den hochwertigen 1&1 HomeServer mit 1.000 GB Online-Speicher und modernen Heimvernetzungslösungen für günstige 2,99 Euro monatlich. Zusätzlich steht weitere Hardware zur Auswahl, mit der sich das Heimnetzwerk um Multimedia-Funktionen ergänzen lässt. Erhältlich sind zum Beispiel eine externe Festplatte mit 500 GB Speicherplatz sowie ein Repeater zur Verstärkung des WLAN-Signals für jeweils 49,99 Euro. Für Telefonie in HD-Qualität stehen zwei DECT-Telefone zur Verfügung. Diese 1&1 MultiPhones kosten 39,99 Euro bzw. in einer noch leistungsfähigeren Variante mit großem Farbdisplay und beiliegendem Headset 69,99 Euro.
1&1 Entertainment – Videos und Internet-Radio
Auch mit Entertainment-Paketen lassen sich die neuen 1&1 DSL-Tarife erweitern. “1&1 Entertainment für PC & Notebook” beinhaltet ohne monatliche Grundgebühr den Zugriff auf 500 maxdome Gratis-Videos sowie auf 4.500 Web-Radiosender. Bei dem Vorteilspaket “1&1 Entertainment TV” für 4,99 Euro/Monat ist zusätzlich eine Set-Top-Box zur Wiedergabe der maxdome-Inhalte auf dem Fernseher enthalten, je nach Wunsch mit Scart-Ausgang oder HDMI-Anschluss. “1&1 Audio” ist für 2,99 Euro/Monat erhältlich und enthält neben 4.500 Web-Radiosendern das Internet-Radiogerät “1&1 AudioCenter”.
Kunden, die von einem anderen Anbieter zu 1&1 wechseln, erhalten im Februar bei Bestellung einen Bonus von 50 Euro. 1&1 DSL-Bestandskunden können das neue Angebot ab März 2010 über ihr persönliches Control-Center bestellen.
Nähere Informationen zu allen neuen DSL-Tarifen, Vorteilspaketen und Optionen sowie Bestellmöglichkeiten finden sich unter http://dsl.1und1.de.









