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Google Play – GEMA Stop(0) Der seit kurzem gestartete Dienst Google Play zeigt bei mir bereits erste Defizite. Wenn Google und YouTube unter einem Dach vereint sind und auch bekannt ist, dass immer wieder Titel aufgrund Urheberrechtsverletzung aus dem YouTube Portfolio gestrichen werden, warum bindet man diese dann auf einer der Google Play Seiten ein? Klickt man bei Neu! Google Play auf “weitere Informationen” und möchte dort ein Video oder Musik abspielen, wird man in Deutschland mal wieder darauf hingewiesen, dass die GEMA etwas gegen das Abspielen dieses Videoclips hat. Read More |
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roccatune sperrt sämtliche YouTube-Videos(0) Da die Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube bisher zu keinem konstruktiven Ergebnis geführt haben, hat roccatune sämtliche Videos von YouTube aus der kostenlosen, legalen Musikplattform bis auf Weiteres entfernt. Constantin Thyssen, Gründer und Geschäftsführer von roccatune: „Wir beziehen mit diesem Schritt keine Position in dem Streit bzw. den Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube. Jedoch mussten wir feststellen, dass bis zuletzt Videos bei YouTube angeboten wurden, in denen urheberrechtlich geschützte Musik enthalten ist. Zudem wurden wir von einem Major-Label darauf aufmerksam gemacht, dass auch deren Musik über die YouTube-Schnittstellen bei roccatune verfügbar waren, obwohl dieses Label YouTube bisher nicht die entsprechenden Rechte eingeräumt hat.“ Thyssen bedauert: „Durch diesen Schritt verlieren wir leider ein beliebtes Tool. Gleichwohl aber wird der Betrieb von roccatune primär durch die Lizenzen der Labels und Verwertungsgesellschaften ermöglicht. Vor diesem Hintergrund können wir keine Auswertung unterstützen, für die keine ordentlichen Verträge existieren. Die deutlich erkennbare Legalität war immer unsere oberste Maxime – und wird es auch weiterhin bleiben.“ roccatune bietet seinen Nutzern die Möglichkeit einzelne Lieder und komplette Alben beliebig oft kostenlos anzuhören. Das Abspeichern einzelner Titel in beliebig (viele) Playlisten und das Speichern ganzer Alben in den persönlichen Profilbereich ist ebenfalls möglich. Das gesamte Angebot wird über Werbebuchungen finanziert. „Bei all den Diskussionen, die derzeit geführt werden, möchten wir aufzeigen, dass werbefinanzierte Angebote sehr wohl funktionieren können – auch wenn es derzeit nicht leicht ist. Im Rahmen der Lizenzverhandlungen mussten wir unser Modell immer wieder überdenken und kontinuierlich anpassen. Die Finanzierung ausschließlich über Banner-Werbung ist dabei aus unserer Sicht nicht möglich, es bedarf eines deutlich komplexeren Modells, bestehend aus vielen verschiedenen Werbeformen und auch E-Commerce“, erklärt Thyssen. „Wir sind fest davon überzeugt, dass werbefinanzierte Dienste mit Premium-Content eine wichtige Säule im digitalen Musikgeschäft darstellen werden. Wichtig ist allerdings, dass Vermarkter die Werbeflächen bei solchen Diensten mit den entsprechenden Preisen bei Werbetreibenden positionieren.“ Gerade die aktuelle Krise birgt Gefahren, dass Werbebudgets künftig knapper bemessen werden als in der Vergangenheit. „Das könnte natürlich dazu führen, dass auch solche Vereinbarungen, wie wir sie mit unseren Partnern getroffen haben, neu diskutiert werden müssten – insbesondere wenn diese auch in Zukunft an entsprechenden Modellen partizipieren möchten. Bisher aber sind wir mit roccatune erfolgreich, eben weil wir die Unterstützung der Labels und Künstler haben. Dieser gegenseitige Respekt ist das Fundament für kostenlose, legale Musikdienste.“ |
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